Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

Rotes Kreuz Krankenhaus

26.10.2021

Endoprothetikzentrum (EPZ) im RKK erneut erfolgreich rezertifiziert

Arnold Kamp Rkk Knie 09 2014 Mg 9201

Patient:innen profitieren vom Knie- und Hüftgelenkersatz im RKK - das bestätigte die erneute externe Prüfung. Unter anderem wurden Qualität und Quantität der chirurgischen Eingriffe, die Qualifikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter:innen sowie die fachübergreifenden Behandlungspfade gelobt. Die Prüfer hoben die Professionalität und die “berufsgruppenübergreifende konstruktive, engagierte, freundliche und sehr gute Zusammenarbeit” im Endoprothetikzentrum sowie dessen stetige qualitative Weiterentwicklung hervor. Besondere Anerkennung fanden das durchdachte Schmerzkonzept, welches einen hohen Autonomiegrad der pflegerischen Mitarbeitenden ermöglicht, und das Weiterbildungskonzept für die Ärztinnen und Ärzte im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen.

Das von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Endoprothetik und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie entwickelte Zertifizierungssystem EndoCert kontrolliert seine Teilnehmer jährlich. Alle drei Jahre erfolgt eine erneute Zertifizierung, bei der alle Behandlungsschritte auf Herz und Nieren überprüft werden. Für die Zertifizierung muss ein EPZ strenge Kriterien erfüllen, beispielsweise ist die Zertifizierung an Mindestzahlen von Einsatz- und Wechseloperationen und eine bestimmte Anzahl von Operationen der einzelnen Ärzt:innen gebunden. Die Daten und Fakten fließen nach erfolgter Einführung des Systems an das Deutsche Endoprothesenregister. Das EPZ wird regelmäßig von einer Zertifizierungsgesellschaft auf die Einhaltung dieser Standards überprüft.

Das RKK versorgt seit Jahrzehnten auf hohem Niveau Patient:innen mit künstlichem Gelenkersatz. Durch den Schwerpunkt in der operativen Rheumatologie, Unfallchirurgie und physikalischen Medizin haben die Ärzt:innen die Kompetenz und Erfahrung auch bei schwierigen Fällen. In Kooperation mit der Medizinischen Klinik können auch Patient:innen operiert werden, die aufgrund etwaiger Vorerkrankungen nach einer OP einer intensivmedizinischen Versorgung bedürfen.

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