Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

St. Joseph-Stift

16.08.2019

St. Joseph-Stift und Kassenärztliche Vereinigung richten ›gemeinsamen Tresen‹ ein

Fkb Slider Sjs Tresen

Wegen der zunehmenden Belastung der Notfallambulanzen verfolgt die Politik eine Reform der Notfallversorgung in Deutschland. Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäuser sollen künftig sogenannte integrierte Notfallzentren (INZ) als zentralen Punkt in den Kliniken einrichten. Mit der Etablierung eines „gemeinsamen Tresens“ am 14. August 2019 als erste Anlaufstelle für Notfallpatienten schaffen das Krankenhaus St. Joseph-Stift und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bremen bereits Strukturen wie ein INZ. Damit übernehmen sie eine Vorreiterrolle in der Region und bauen ihre intensive Kooperation bei der Versorgung von Akut- und Notfallpatienten weiter aus.

Der „gemeinsame Tresen“ ist für Patienten gut und schnell zu erreichen und eng in die Strukturen des Krankenhauses eingebunden. Durch geschultes Fachpersonal wird anhand eines erprobten Ersteinschätzungsverfahrens (SmED, Strukturiertes medizinisches Ersteinschätzungsverfahren für Deutschland) zunächst die Dringlichkeit der Behandlung ermittelt. Je nach Schwere der Erkrankung werden die Patienten dann rasch an die angemessene Versorgungsebene gelenkt. Dies kann der Ärztliche Bereitschaftsdienst der KV sein, das Zentrum für Notfall- und Akutmedizin des Krankenhauses oder Haus- bzw. Fachärzte am nächsten Werktag.

Dank einer engen Verzahnung mit den Strukturen des Krankenhauses verkürzen sich damit vor allem auch Wartezeiten für solche Patienten, die dringend auf Hilfe in der Notaufnahme angewiesen sind. Nach dem ersten Kontakt am gemeinsamen Tresen werden Notfallpatienten umgehend in das Zentrum für Notfall- und Akutmedizin überführt. Hier werden sie administrativ aufgenommen, nach dem Manchester-Triage-System eingeschätzt und schnellstmöglich behandelt.

„Der gemeinsame Tresen mit einer professionellen Ersteinschätzung wird die Situation der Hilfesuchenden nachhaltig verbessern. Patienten profitieren, weil sie schnell Sicherheit darüber erlangen, wohin sie mit ihrem Anliegen gehen können. Das wird letztlich auch Wartezeiten reduzieren“, ist sich Frank Völz, stellvertretender Vorsitzender der KV Bremen, sicher. „Beim gemeinsamen Tresen arbeiten Kassenärztliche Vereinigung und St. Joseph-Stift noch enger zusammen, damit Patienten noch schneller als bisher die beste Versorgung erhalten“, erklärt Torsten Jarchow, Geschäftsführer des Krankenhaus St. Joseph Stift. „Die zentrale erste Anlaufstelle ermöglicht die schnelle und zielgerichtete Vermittlung medizinischer Hilfe.“

Den gemeinsamen Tresen des Krankenhaus St. Joseph-Stift und der Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bremen findet man im St. Joseph-Stift Bremen, Eingang Notaufnahme, Schubertstraße.

Die Öffnungszeiten sind Mo., Di., Do., Fr. von 19:00 bis 07:00 Uhr, Mi. von 15:00 bis 07:00 Uhr und Sa., So. und an Feiertagen von 07:00 bis 07:00 Uhr.

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