Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

DIAKO

26.02.2026

Individuelle Therapie bei gutartiger Prostata­vergrößerung

SommerauerWasserdampf
Dr. Sommerauer zeigt das Rezum-Verfahren

Drei bewährte Verfahren ermöglichen maßgeschneiderte Behandlungen im DIAKO Krankenhaus Bremen

Passgenaue Medizin für ein häufiges Krankheitsbild

Die gutartige Prostatavergrößerung ist eine der häufigsten urologischen Erkrankungen und betrifft viele Männer im Laufe ihres Lebens. Die Ausprägung der Beschwerden ist dabei sehr unterschiedlich. Genau hier setzt die Klinik für Urologie und Kinderurologie am DIAKO Krankenhaus Bremen an. Mit mehreren etablierten Operationsverfahren steht für jeden Patienten eine individuell abgestimmte Therapie zur Verfügung, die sich an Beschwerden, Prostatagröße und persönlichen Bedürfnissen orientiert.

„Unser Ziel ist es nicht, ein Verfahren für alle anzuwenden, sondern für jeden Patienten die bestmögliche Lösung zu finden“, erklärt Dr. Martin Sommerauer, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie. „Die Vielfalt unserer Methoden erlaubt eine wirklich maßgeschneiderte Behandlung.“

Bewährter Goldstandard und moderne Alternativen

Wenn eine medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht oder Komplikationen auftreten, kann eine Operation notwendig werden. Der operative Goldstandard ist weiterhin die TUR-P. Dieses seit Jahrzehnten etablierte Verfahren wird über die Harnröhre durchgeführt und hat sich durch kontinuierliche technische Weiterentwicklung als sehr sicher erwiesen.

„Die TUR-P ist für viele Patienten nach wie vor eine ausgezeichnete Option“, sagt Oberarzt Moftah Abumrega. „Gleichzeitig prüfen wir immer, ob ein anderes Verfahren für den einzelnen Patienten besser geeignet ist.“

Drei Methoden für individuelle Entscheidungen

Zusätzlich zur TUR-P bietet das DIAKO Krankenhaus Bremen die Laserenukleation mit dem Thuliumlaser an. Dieses Verfahren eignet sich besonders bei größeren Prostatadrüsen und ermöglicht eine vollständige Entfernung des gutartig vergrößerten Gewebes über die Harnröhre. Das entfernte Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht.

Nur noch in seltenen Fällen, etwa bei sehr großen Prostatadrüsen, ist ein offenes operatives Verfahren mit kleinem Unterbauchschnitt notwendig. Diese Methode kommt heute nur noch in Einzelfällen vor zum Beispiel bei gleichzeitigem Vorliegen eines Blasensteins. gezielt und sehr zurückhaltend zum Einsatz. Als minimal invasive Alternative steht zudem die Wasserdampftherapie Rezum zur Verfügung. Durch die gezielte Abgabe von Wasserdampf stirbt überschüssiges Prostatagewebe ab und wird vom Körper selbst abgebaut. Die Harnröhre weitet sich im natürlichen Heilungsverlauf, was die Beschwerden deutlich lindert. „Gerade die Kombination dieser drei Verfahren gibt uns die Möglichkeit, wirklich individuell zu behandeln“, so Abumrega. „Für jeden Patienten lässt sich so eine passgenaue Therapie auswählen.“

Sehr gut aufgestellt und zukunftsorientiert

Mit den drei etablierten Verfahren ist die Klinik für Urologie und Kinderurologie bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung bereits heute sehr umfassend aufgestellt. Darüber hinaus wird das operative Angebot weiter ausgebaut. Bei anderen Krankheitsbildern wie dem Prostatakarzinom, bei Nierentumoren sowie bei rekonstruktiven Eingriffen werden zukünftig auch roboterassistierte Operationen zum Einsatz kommen. „Damit werden wir das Leistungsspektrum unserer Klinik wieder erweitern“, so Chefarzt Dr. Sommerauer.

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