DIAKO
01.04.2025
HNO-Kongress in Bremen

DIAKO Krankenhaus Bremen begrüßt zahlreiche Gäste aus ganz Norddeutschland
Die 23. Jahrestagung der Norddeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie fand am vergangenen Wochenende mit einem vielfältigen Programm in Bremen-Gröpelingen im DIAKO Krankenhaus Bremen statt. Tagungspräsident Professor Ercole Di Martino, Chefarzt der HNO-Klinik am DIAKO, begrüßte die zahlreichen Gäste aus ganz Norddeutschland herzlich in der Hansestadt und stellte seine Klinik vor.
„Die HNO-Klinik am DIAKO hat, wie auch andere Klinken in unserem Haus, in den letzten Jahren gezeigt, wie man auch im Bremer Westen eine exzellente Medizin auf Maximalversorgerniveau für die lokale Bevölkerung anbieten kann“, betonte der Chefarzt in seinen Eingangsworten. Es sei gerade die Vielfalt im Fach HNO, die ihn selbst, wie viele im Saal, immer wieder inspiriert hat. „Neue Wege zu beschreiten, bestehendes zu optimieren oder neue Lösungen für Probleme zu finden, das hat mich persönlich immer umgetrieben und gerade in Zusammenarbeit mit interessierten und erfahrenen Kollegen über die Fachgrenzen hinaus habe ich immer als sehr bereichernd empfunden.“ Daher seien Innovationen und intersektorale Zusammenarbeit in seiner Klinik Zuhause, die, so der Chefarzt zurecht stolz, seit fast zwei Jahrzehnten inzwischen zertifizierte Hochleistungsmedizin insbesondere im Bereich der Hörimplantate und seit einigen Jahren auch im Bereich der Schlafapnoeimplantate bietet. Auch lobte er neben der Ausbildung von jungen HNO-Chirurgen und -Chirurginnen aus ganz Deutschland im DIAKO auch die enge Zusammenarbeit mit der MKG-Praxis am DIAKO, die kürzlich ihr 90-jähriges Bestehen feierte.
Auch der Geschäftsführer des DIAKO Krankenhaus Bremen Thomas Kruse begrüßte die anwesenden Gäste herzlich im DIAKO und betonte die Bedeutung der HNO-Klinik im DIAKO, die wie auch andere Fachabteilungen des Krankenhauses Leistungen auf dem Niveau eines Maximalversogers erbringt: „Die HNO-Klinik am DIAKO ist ein Beweis dafür, dass auch Nicht-Maximalversorger und Nicht-Unikliniken in der Lage sind, Medizin auf höchstem Niveau zu erbringen, wie bereits Herr Prof. Di Martino eindrucksvoll herausgestellt hat. “Das DIAKO steht seit Jahren erfolgreich sowohl für die regionale Versorgung und agiert somit als Basis- und Regionalversorger, als auch für die überregionale Versorgung und übernimmt dabei wichtige teils hochspezialisierte Versorgungsaufträge, die in Bremen nicht beliebig austauschbar sind.
Auch wenn das Thema Krankenhausreform für den Round Table vorgesehen war, so freute sich der Geschäftsführer, dass im Rahmen der Tagung vor allem fachliche Themen für die Kolleginnen und Kollegen aus ganz Norddeutschland auf dem Programm standen. „Sie können sich an diesen zwei Tagen ganz der HNO widmen. Das soll auch so sein – ich freue mich, dass diese Veranstaltung mit diesem gelungenen Programm zustande gekommen ist und dass Sie, Professor Di Martino, es geschafft haben, die norddeutsche HNO hier am DIAKO zusammenzubringen.“
Auch die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Claudia Bernhard begrüßte die anwesende HNO im sonnigen Bremen. Der Begriff Herausforderungen sei ein stetiger Begleiter im Gesundheitswesen und auch für sie als Senatorin kein neuer Begriff, gerade nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit der Coronapandemie. „Das KHVVG begleitet uns schon eine ganze Weile. Wir haben relativ schnell in Bremen auch damit angefangen zu sagen, Umstrukturierung ist überfällig und dringend notwendig.- auch aus Erfahrungen der Pandemie“, so die Senatorin. Sie betonte deutlich: Veränderungen seien definitiv unausweichlich. „Wir wollen natürlich hier für unseren Stadtstaat, die Erreichbarkeit von Versorgungsangeboten garantieren“, so die Senatorin. Natürlich würde diese Diskussion sehr technisch geführt werden, aber man dürfe auch nie vergessen, dass es um Menschen gehe, um Beschäftigte an den Standorten. So eine Reform könne man nicht am Reisbrett machen – schließlich gebe es historisch gewachsene Kooperationen.
„Mein Anliegen war immer – egal ob kommunale oder freigemeinnützige Häuser - in der ersten Linie geht es um das Wohl der Patientinnen und Patienten.“
Deshalb entwickle man derzeit gemeinsam mit den Krankenhäusern im Land Bremen ein Zielbild, damit die Umgestaltung mit entsprechendem Augenmaß geplant werden können, so die Senatorin. Aber es sei gewiss ein Prozess, der viele Jahre dauern wird. Die Bedeutung des DIAKO für die medizinische Versorgung im Bremer Westen wurde in den verschiedenen Grußworten immer wieder deutlich, ebenso wie in der Roundtable-Diskussion am selben Tag. Klar wurde: Das DIAKO mag zwar keine Uniklinik und kein Maximalversorger sein, bietet für die Menschen in Bremen und darüber hinaus aber dennoch hochspezialisierte Medizin auf höchstem Niveau – wie auch die 23. Norddeutschen HNO-Jahrestagung mit hochkarätig besetzten Vorträgen und Workshops im DIAKO wieder einmal zeigte.