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Spazieren gehen

Flanieren für die Gesundheit

Spaziergänge sind das neue Lieblingshobby. Jung und Alt geht, promeniert und schlendert mit teils frisch entdeckter Begeisterung – und Abstand natürlich. Netter Nebeneffekt: Die Fitness wird gefördert und Krankheiten vorgebeugt.

Von Kerstin Radtke

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Geringeres Krankheitsrisiko

Spazieren dient als Therapieunterstützung und verringert das Risiko für viele Erkrankungen. Dies betrifft laut Studien Alzheimer, Demenz, Depressionen, Diabetes, diverse Krebsarten, grünen Star (Glaukom), Osteoporose und andere.

Herz & Kreislauf

Blutdruck, Durchblutung und Lungenfunktion regulieren sich, die allgemeine Ausdauer wird nachhaltig gestärkt.

Gehirn, Hormone & Psyche

Entspannung und Gedächtnisleistung werden gesteigert, Glückshormone ausgeschüttet. Stress, Sorgen, Angstzustände und Heißhungerattacken reduzieren sich. Müdigkeit verschwindet oft schon nach zehn Minuten flottem Gehen. Nachts folgt ein erholsamer, tiefer Schlaf.

Stoffwechsel & Verdauung

Die Verarbeitung von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen lässt sich ankurbeln und optimieren. Spazieren ist gut bei erhöhten Blutzuckerwerten, hilft beim Abnehmen und fördert die Verdauung.

Fitness & Immunsystem

Frische Luft und Sonneneinstrahlung (für die Vitamin-D-Produktion) sind wichtig, um Infektionskrankheiten und Erkältungen vorzubeugen. Auch bei schlechtem Wetter reichen die Effekte der Natur aus.

Augen

Ungewohnte Blickwinkel gleichen stundenlanges Starren auf PC- und TV-Bildschirm aus. Einer dauerhaften Schädigung des Sehnervs kann entgegengewirkt werden.

Muskeln & Knochen

Gelenke und Muskulatur werden kräftiger und belastbarer, Gelenk- und Rückenschmerzen gelindert oder verschwinden, Verspannungen und steife Muskeln lösen sich. So trainieren Sie Ihren Gleichgewichtssinn, das Sturzrisiko sinkt. Die Knochendichte wird positiv beeinflusst.

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Spaziergänge sind ein einfaches, kostenloses Fitnessprogramm. Die WHO empfiehlt 10.000 Schritte täglich, andere Gesundheitsexperten 5 × 30 Minuten/Woche. Motivieren Sie sich per Schrittzähler und ›Spazierpartnern‹. Nutzen Sie Tempo-/Gangartwechsel, Gewichtsmanschetten oder einen Rucksack, um die Kalorienverbrennung anzukurbeln. Kombinieren Sie Hobbys (Fotografie, Hörbücher/Musik, Tier-/Naturbeobachtung) – oder tun Sie etwas für die Umwelt (Müll am Wegesrand aufsammeln). Los geht’s!

Gesundheit : Bremen 30

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